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cusco - kristian schultze

Vielleicht hat der eine oder andere in deutschen Landen den Namen Michael Holm schon einmal in Verbindung mit “Cusco” gehört, aber wer kennt das zweite Mitglied Kristian Schultze? Nachstehend die wichtigsten Informationen (Biographie und Diskographie).

biographie von kristian schultze

Kristian Schultze im Studio1945
Kristian Schultze wird am 21. Januar in Frankfurt/Oder geboren. Sein Vater Norbert Schultze (verstorben 2002) ist der Komponist von “Lili Marleen” (1938) und “Nimm mich mit, Kapitän”.


1960 bis 1966
Am Stern ’schen Konservatorium Berlin, an der Berliner Musikhochschule und an der Wiener Musikakademie studiert er Klavier und Komposition, wird Pianist bei den Spree City Stompers und der Storyville Jazz Band.

1967
schreibt er sich an der Jazz-Akademie Graz ein. Er wird nach seinem Umzug nach München Hauspianist des dortigen Jazz-Lokals “Domicile” und schreibt Film- und Theatermusiken, wie z.B.

1968
zu “Zur Sache Schätzchen” mit Uschi Glas.

1972
nimmt er mit dem eigenen Rock-Jazz-Trio “The Bridge” (gegründet 1970) seine erste LP ”Overdrive” auf. Über die Space Rangers Orbit Company kommt er als Keyboarder

Mitte 1973
zu Passport, die er im April 1977 wieder verlässt. Daraufhin schließt er sich im

Kristian Schultze mit Jackie Carter und Peter Bischof, 1976Herbst 1977
Curt Cress' Gruppe Snowball (Roy Albrighton, Dave King, Curt Cress) an, von der er sich nach drei LP-Produktionen Mitte 1981 trennt. Bereits seit 1975 hat sich Kristian Schlutze auf elektronische Musikinstrumente spezialisiert.

1979/1980
gründet er mit Michael Holm die Instrumentalformation Cusco - das erste Album heisst “Desert Island” (1980), bis 1986 folgen “Cuso 2” (1981), “Cool Island” (1982), “Planet Voyage” (1983), Virgin Island” (1983), “Island Cruise” (1984) und “Concerto de Arnanjuez” (1986)“. Bis heute verkaufen die beiden weit über 5 Millionen Tonträger weltweit - Erfolge feiert Cusco vor allem in Japan und Südkorea. Mit dem Abschluss eines Vertrages mit dem amerikanischen Verlag “Higher Octave Music” legen Michael Holm und Kristian Schultze 1987 den Grundstein für den Erfolg von Cusco in den Vereinigten Staaten.

1983
Die erste Solo-LP “Expedition Extra” erscheint.

1984
Kristian Schultze geht nach Los Angeles. Hier ist er sehr zusammen mit Giorgio Moroder sehr erfolgreich als Komponist, Arrangeur und Co-Producer. Er ist an Produktionen wie “Metropolis” und “Scarface” beteiligt.

Er komponiert und arrangiert viele Film- und Fernsehmusiken (in Deutschland z.B. “Harald und Eddie” und “Der Bulle von Tölz”). Er ist als Keyboarder, Komponist, Arrangeur oder Produzent für Künstler wie Gitte, Joy Fleming, Amanda Lear, Demis Roussos, Gianna Nanini, David Hasselhoff, Engelbert, Marianne Rosenberg, Claudia Jung, Juliane Werding, Sandra Schwarzhaupt und Udo Lindenberg sowie die Kelly Family tätig.

Kristian Schultze mit Abi Ofarim und Dave King, 19851985
wirkt er auf der TRIO-LP “What´s The Password” mit.

In der Zwischenzeit komponierte und produzierte er zwischen 1975 und 1977 drei Chansonplatten für Heidelinde Weis (“So sing´ ich”, 1975; “So ein Narr bin ich”, 1976), und lieferte neben Live-Projekten auch Produktionen z.B. mit Frank Farian (für Boney M.) und Udo Lindenberg ab. Außerdem erhielt er 1975 den Deutschen Schallplattenpreis - einmal für “Passport” und einmal als Produzent von Heidelinde Weis.

1993
wird das das Cusco-Album “Apurimac” für den amerikanischen Musikpreis “Grammy” nominiert. Eine weitere Nominierung folgt 1997 für “Apurimac 3”.

1995
beginnt Kristian Schultze mit der kompositorischen Arbeit an 32 Folgen von “Der Bulle von Tölz”.

1996
zieht Kristian Schultze nach Sachsenkam in Oberbayern um.

Kristian Schultze2000
Die Cusco-CD “Ancient Journeys - A Vision Of A New World” erscheint.

2001
Zum 30jährigen Jubiläum von Passport gibt Kristian Schultze mit den ehemaligen Mitgliedern der Band viele Konzerte unter dem Namen “Passport Classic”, unter anderem beim Jazzfestival in Montreux.

2002
Umzug nach Bad Tölz (Bayern).


2003
Die Cusco-CD “Inner Journeys - Myths And Legends” erscheint und wird im

Februar 2004
als drittes Album von Cusco für den Grammy nominiert.

2006
Zum 70. Geburtstag von Klaus Doldinger ist Kristian Schultze mit “Passport Classic” wieder auf Tournee. Im gleichen Jahr gibt er ein erstes Piano-Solokonzert und bereitet weitere Solokonzerte vor.

diskographie von kristian schultze

The Bridge (LP), “Overdrive” (1972)
Passport (LP), “Looking Thru”, Atlantic ATL 50 024 (1973)
Passport (LP), Jubilee 74”, WEA (1974)
Passport (LP), Jubilee 75”, WEA (1975)
Passport (LP), “Cross Collateral”, Atlantic ATL 50 111 (1975)
Passport (LP), “Infinity Machine”, Atlantic ATL 50 254 (1976)
Passport (LP), ”Iguacu”, Atlantic ATL 50 341 (1977)
Curt Cress Clan (LP), “Curt Cress” (1977)
Snowball (LP), “Defroster”, WEA (1978)
Snowball (LP), “Cold Heat”, WEA (1979)
Snowball (LP), “Follow The White Line”, WEA (1980)
Kristian Schultze (LP),”Expedition Extra”, Erdenklang 6.25627 (1983, erste Solo-LP)
TRIO (LP), “What´s The Password”, Mercury (1985)
Kristian Schultze (LP), “Metronomics”, Erdenklang (1987)
Kristian Schultze (CD), “Born To Breathe”, GIB (1995)
Kristian Schultze (CD), “Colours Of Inner Peace” (1998)
Kristian Schultze (CD), “Breath In, Breath Out” (1999)
(CD) “Traumzeit - Zeittraum (mit Swan) (2000)

Cusco (LP´s und CD´s) (1979 bis 2003)

Auf der Homepage von Kristian Schultze gibt es noch mehr infos...